Donnerstag, 18. Januar 2018

ERREICHEN

bildnisse meiner larve viel
ob orginal wer kann das sagen


gesplittert Spiegel noch unbeschlagen
der nachdenkliche unter ein paar buendlern
vielsagend leuchtend linker frontallappen


dort ideenreich im neocortex wirkt mein Geist
bewusstseinsstrahl erhellend viele
und oft nur telepathisch zu erreichen

PARADIESVOGEL

enttarnung nun zum Teil durch mich
wie steh ich da will sehen schon bald
ablenkung durch altbewährte träume
baumeister traumakrobat paradiesvogel



Montag, 15. Januar 2018

WACHSAM

zu früher stunde ernste worte
die Zunge leicht zu sprechen wahrhaftig
die Reaktion zum Teil mit erstaunten Augen


obs Fehler wird sich zeigen noch zu zeiten
doch standhaft bleib was da auch komme
Erfahrung warnt doch sprech mutig kindermund


ist's ruhe vor dem Sturm
wo kriecht denn nun der letzte wurm
sitz nicht im elfenbeinturm bin wachsam

Samstag, 13. Januar 2018

STERNENSCHEIN

rosen im winter verschenk in allen farben
sollen denken mit mir an die die darben


totenmaskenlaecheln über kruzifix
madonnenbild lächelnd mild


stilleben Zelle stille leben nature morte
 an diesem Ort memento mori immer dort


zwei Masken schwarzweiss lachen weinen
so ist's im leben eben mag die erde beben


komm zurück auf showgetuemmel
meiner Jugend widerschein


Melodien klangvoll reigen
mein Himmel voller geigen


was mir eigen wird sich zeigen
in nächtlich sternenschein

ALL

betracht zahlen differenziert nur musikalisch
elektrisch wird der Mensch der raum
es zucken muskeln rythmisch gedankenstroeme fliessen
Zukunft droehnt so aus geist und all



BAUT

madonna klang verfuehrung schlange
nun alters du katholisch leiser hier

und schau ich zu
verblast ist jede Schönheit schnell


verblasst ich schiefer mund und keine zähne
so sitz vor Bildschirm erleb die szenen


die zeiger drehen noch richtig rum
mein innerer dreht drum schon anders rum


es fliegt die Zeit ich dreh das rad
und was es bringt ein jeder zeitig spürt


es faltet sich die haut doch
jeder noch auf Zukunft baut

WIRKEN


der tragik komik sprache kenn
ich dir wenn ich will viel witze nenn
lass nun das reim klingt wie schleimen
kann mit kraeften anders keimen


im Kopf da singt ein vogel herrlich melodie
was klopft mein Herz gewissen schlägt
Gedanken formen Ideen zu gestalten


in der frühe kommt es schwarz auf weiß
farbenvoll nach bruch das morgen seh
Bund und Orden im geheimen wirken

KOMM

rechnen kann rätseln spiel
nicht liegt mir das Glücksspiel
geht es um Millionen menschenfischer bin
klopf meine sprueche das haut alle hin


schweigen jahrelang das keinen freut
zieh die nase lang den Narren keine freud
nun lest was acht und mehr vergangen
auch wie ich am kreuz gehangen


bububufool.blogspot.com/
und von herzen komm
bu's Bund bleibt treu
das jeden nun recht freu

Freitag, 12. Januar 2018

MIR

traeume immerfort tag ein tag aus
nur nachts ein wenig ruh in jedem nu
sind sportlich wagen villen an seen in bergen




es hochzeitet dann liebste größte Freude
es fließt champagner sternekueche damastgedeckt
traegt rot die braut mich ziert königliches blau


nach rauschend fest in kleinem Kreis
der Alltag farbig bis ins hohe alter
hoffnungsvoll und zukunftsfroh wollen planen


des tags dann nach langem ergiebig frühstück
die freuden tragen weiter des bildbands tiefe
im glas geschliffenen kristalls cognacgold


jahrhunderte klingen es singt und rockt Jugend
in den Worten les was zwischen zeilen steht
bilderfolgen öffnen kopfaspekte des planeten

in den kissen laken kehrt die ruhe ein
 in der dunkel friedensstille danke Gottes Wille volle kraft und geisteshelle schenkt er mir

SPUELE

nieselregen die naesse kriecht jetzt durch die kleidung
noch liegen nebel auf den Feldern
vereinzelt hier und da das krähen eines hahns


gut tut die frische Luft die nacht sie abgestanden war im Zimmer
doch schlaf war tief und traumlos


es duftet der Kaffee die himbeermarmelade
dazu ein glas heisse milch honigsüß
frisch knuspernd Brötchen und ein Croissant


die dusche sprudelt lebendig reiz sich wäscht
in schaum gehüllt ist meine aphrodite
freu mich wenn ich die hüllen spuele











Mittwoch, 10. Januar 2018

BIN

die harke es klingt der kiesel ton
mein Geist es tönt berauschend schön


des Meisters gong mich aus den träumen holt
die nudelsuppe in den schalen dampft


oft spür ich den stock damit vergesse ich und mich
nicht weiss der meister das ich harke kiesel bin

LUST

ikonengleich und viel gekuesst mein lieb
und goetzen sinds die sie anbeten


mein lieb wir stapfen durch den knirschend schnee


schneehase schlägt die haken


frostig wind der lieb wangen tief geroetet
und fern noch Menschen von weit der wölfe heulen




es dunkelt früh und leuchtend meiner lieb der abendstern
doch spaet der katen waerme naht


mein lieb liebt ofen wärmestrahl
das heu es duftet nah im schober


dort lockt im mai der duefte lust

SINN

es stirbt auf buehnen sich
ob carmen siegfried hamlet
nenn mir wen


es stirbt der unbekannt der nachbar freund
es stirbt auch du und ich
am besten
stirbt im leben sich und oft


es stirbt manch Hoffnung und auch furcht
ob du verzagt voll mut auch verzweifelt

der tod der iche allein macht sinn

VERWIRRT

verwirrt in stummer runde
singsang des gleichen immerfort
der tränen viele rinnen blasse wangen


der bitternis gelegentlich verbissner Schmerz
hereingeschlurft des unfalls bloedigkeit
nur nachaefft so allenhalben der alte


der ruhe weg still eingekehrt in fremde herzen
fühlt bu die Schmerzen vergisst nicht unter scherzen der omas qual und bangen


so froh doch voll Gedanken in die Zelle kehrt
dort denkt er dann die Welt verkehrt
sich wehren doch den greisen ist verwehrt



ALL






winterherz du heissest
voll quellend liebe
wo du oh schnee
du kühlung eis
mondgewand verstand sonnenhell Vernunft
weitsicht Zukunft zugewand.


stadt land dorf du kunstgewand
in schrift bild ton hast du gebannt
voll der seel des Geistes viel
ists vers ist's reim ist's finsterschleim
nein dunkels frucht aus vieler gruft




schleierauge tief dein grund
 volllippig mund verborgen vielen
blaugehofft schwarzgründig Wahrheit
versprochen einst im kühlen brunnenspiegel


nomadin aller herzen königin der Schmerzen
kein narrenscherzen bu vergiss im nu und nie
auf wuestenschiff reist deiner lichte macht


der Frauen locken lässt dich frohlocken
all deine treue all deinen all






Che

Und krueppel nun und reisen in vergangenes der tanz verrät den Körper tiergeschmeidigkeit du land Stadt der oldsmobile noch afrika in der M...